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- 2. Radtour 2004 von Wertheim nach Rothenburg ob der Tauber
- Allgemeine Daten/Überblick
- 1. Tag (Wertheim - Lauda-Königshofen)
- 2. Tag (Lauda-Königshofen - Creglingen)
- 3. Tag (Creglingen - Rothenburg ob der Tauber)
2. Radtour 2004:
Von Wertheim nach Rothenburg ob der Tauber
Die zweite Tour 2004 unternahm ich gemeinsam mit meinem Bruder Felix. Weil es sich um seine erste Tour handelte, absolvierten wir kürzere Tagesetappen. Außerdem übernachteten wir in Gasthöfen/Hotels.
Allgemeine Daten / Überblick
1. Tag (Wertheim - Lauda-Königshofen)
Streckenführung:
Wertheim - Waldenhausen - Reicholzheim - Bronnbach - Gamburg - Niklashausen - Hochhausen - Tauberbischofsheim - Lauda-Königshofen
Etappenlänge: ca. 40 Kilometer
Morgens gegen 8.30 Uhr starteten wir mit dem Zug vom Bahnhof Haßfurt. Dieser brachte uns zunächst nach Wertheim.
Hier sollte eigentlich unsere Radtour beginnen. Als wir jedoch Wertheim erreichten, regnete es wolkenbruchartig. Da kein Ende in Sicht war, beschlossen wir, mit dem Zug zu unserem Etappenziel zu gelangen.
Nachdem wir eine gute Stunde in Wertheim auf den Zug gewartet hatten, verfrachteten wir unsere Räder in den völlig überfüllten Zug. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Lauda-Königshofen. Hier mussten wir noch ein paar Minuten mit dem Rad fahren, um unsere Übernachtungsmöglichkeit im Landgasthof Gemmrig zu erreichen.
Den Rest des Tages verbrachten wir damit, uns Königshofen und Lauda anzusehen. Das Abendessen im Landgasthof angeschlossenen Lokal war sehr gut und kann nur empfohlen werden.
2. Tag (Lauda-Königshofen - Creglingen)
Streckenführung:
Lauda-Königshofen - Unter- balbach - Bad Mergentheim - Ingerheim - Markelsheim - Eiperheim - Weikersheim - Röttingen - Biberehren - Klingen - Creglingen
Etappenlänge: ca. 32 Kilometer
Nachdem wir gefrühstückt und unsere Rechnung beglichen hatten, machten wir uns auf den Weg.
Das Wetter hatte sich im Gegensatz zum Vortag wesentlich verbessert. Teilweise kam sogar die Sonne zum Vorschein. Allerdings türmten sich am Horizont stets dunkle Regenwolken bedrohlich auf.
Gegen Mittag stellte ich fest, dass sich mein Bremszug nicht mehr bewegen liess. Um diesen Missstand zu beheben, hielten wir in einer Fahrrad-Reparaturwerkstatt in Weikersheim an.
Da der Mechaniker davon ausging, dass die Reparatur circa eine Stunde dauern wird, gingen wir zu Fuß in die Stadt. Dort sahen wir uns den historischen Stadtkern an und besorgten uns etwas zu Essen.
Nachdem wir die Räder abgeholt hatten, absolvierten wir die letzten Kilometer bis zum Etappenziel in Creglingen. Dort angekommen suchten wir unser Hotel Hotel Krone Garni und quartierten uns dort ein. Wir waren kaum auf unserem Zimmer, als es zu regnen begann.
Das Abendessen nahmen wir bei einem Italiener ein. Der Gastraum war gepflegt, die Bedienung war freundlich und das Essen schmeckte gut.
3. Tag (Creglingen - Rothenburg ob der Tauber)
Streckenführung:
Creglingen - Rothenburg ob der Tauber
Etappenlänge: ca. 18 Kilometer
Zu Beginn der letzten Etappe hatten wir noch trockenes Wetter. Nach etwa der Hälfte der Strecke begann es jedoch zu regnen. Nachdem wir unsere Regenbekleidung angelegt hatten, setzten wir unsere Fahrt an den Ufern der Tauber fort.
Während der letzten Kilometer musste ein relativ grosser Höhenunterschied (ca. 90 Meter) überwunden werden. Als wir diesen überwunden hatten, waren wir an unser Tourziel gelangt.
In Rothenburg besorgten wir uns zuerst die Zugtickets und stellten die Räder am Bahnhof ab. Das Gepäck wurde während unseres Aufenthaltes in einem Schließfach verstaut.
Danach besuchten wir die historische Innenstadt von Rothenburg. Dort kauften wir zunächst Ansichtskarten in einem Souvenirladen ein. Diese füllten wir in einem Cafe direkt am Marktplatz. Von dort aus hatten wir direkten Sichtkontakt zur Ratstrinkstube. So konnten wir zu vollen Stunde das Auftreten zweier Figuren beobachten, deren Spiel in der Kunstuhr die legendäre Geschichte des Meistertrunks zeigt.
Anschließend besuchten wir das Kriminalmuseum (Rechnung), in dem 1000 Jahre europäische Rechtsgeschichte gezeigt werden.
Am späten Nachmittag machten wir uns mit Schneebällen - eine süsse Spezialität Rothenburgs - auf den Weg zum Bahnhof. Gegen 19 Uhr kamen wir wieder zuhause an.
