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- Radtour 2004 von Haßfurt nach Heidelberg
- Allgemeine Daten/Überblick
- 1. Tag (Haßfurt - Frickenhausen)
- 2. Tag (Frickenhausen - Wertheim)
- 3. Tag (Wertheim - Eberbach)
- 4. Tag (Eberbach - Heidelberg)
Radtour 2004 von Haßfurt nach Heidelberg
Seit Ende der 90er sind ein Bekannter und ich bemüht, jedes Jahr eine Tour mit dem Rad zu absolvieren. 2004 hatten wir uns Heidelberg als Ziel gesetzt. Erstmalig entstand anschließend eine tagebuchähnliche Reisebeschreibung zur Tour.
Allgemeine Daten / Überblick
(308 Kilometer für Rucksackvergesser)
1. Tag (Haßfurt - Frickenhausen)
Streckenführung:
Haßfurt - Schweinfurt - Volkach - Dettelbach - Kitzingen - Ochsenfurt/Frickenhausen
Etappenlänge: ca. 92 Kilometer
Start gegen 11 Uhr in Haßfurt. Es war den gesamten Tag blauer Himmel und Sonnenschein bei circa 30°C.
Die gesamte Etappe verlief entlang des Maintal-Radwanderweges.
Nach einer längeren Pause in Schweinfurt zur Mittagszeit, ging es in südlicher Richtung zunächst Richtung Kitzingen. Der Weg führte entlang an weitläufigen Weinbergen.
In Kitzingen angekommen, entschlossen wir uns, noch einige Kilometer bis Ochsenfurt/Frickenhausen zu fahren und dort auf dem Zeltplatz zu übernachten.
2. Tag (Frickenhausen - Wertheim)
Streckenführung:
Ochsenfurt/Frickenhausen - Eibelstadt - Würzburg - Waldbüttelbrunn - Helmstadt - Holzkirchenhausen - Dietenhan - Urphar - Wertheim/Bestenheid
Etappenlänge: ca. 75 Kilometer
Aufbruch war gegen 10 Uhr vom Zeltplatz in Frickenhausen. Auch der zweite Tag zeichnete sich durch blauen Himmel, Sonnenschein und knapp über 30°C aus.
Um die Mittagszeit erreichten wir auf dem Maintal-Radwanderweg Würzburg,
wo wir uns ungefähr zwei Stunden aufhielten.
(circa 25 Kilometer)
Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort, indem wir das Maintal
verließen (links an der Burg vorbei). Ein 69-jähriger Radfahrer
zeigte uns den reichlich versteckt gelegenen und stetig ansteigenden
Radweg nach Waldbüttelbrunn. Nach der Ortschaft mussten
wir den Radweg verlassen und unsere Reise auf einer zunächst reichlich
befahrenen Straße fortsetzen. Ab Holzkirchenhausen war
das Verkehrsaufkommen jedoch sehr gering und es ging beinah bis Urphar
nur noch bergab.
(circa 35 Kilometer)
Das letzte Teilstück von Urphar nach Wertheim absolvierten wir
erneut auf dem Maintal-Radwanderweg. In Wertheim wurden wir in
einem Baumarkt auf der Suche nach einem neuen
Zelt
fündig. Mit unserem Neuerwerb haben wir auf einem
Zeltplatz
in Wertheim-Bestenheid eingechecked.
(circa 15 Kilometer)
3. Tag (Wertheim - Eberbach)
Streckenführung:
Wertheim/Bestenheid - Freudenberg - Miltenberg - Amorbach - Kirchzell - Ottorfszell - Ernsttal - Kailbach - Friedrichsdorf - Gaimühle - Itterhof - Eberbach
Etappenlänge: ca. 73 Kilometer
Erneut ein sonniger Hochsommertag mit sehr hohen Temperaturen.
Nach einem gelungen starken Kaffee auf dem Zeltplatz machten wir uns auf den Weg nach Wertheim. Hier verließen wir gegen Mittag den Maintal-Radwanderweg und fuhren auf dem 3-Länder-Radweg entlang der Mud bis nach Amorbach.
Nach Amorbach führte uns der Weg in den Odenwald. Auf einer öffentlichen Strasse erreichten wir nach 17 Kilometer den höchsten Punkt der Tour, der bei ungefähr 510 Metern lag (Höhendifferenz ca. 300 Meter).
Einer ausgiebigen Rast folgte die Abfahrt durch dichtes Waldgebiet, bis wir das Tagesziel Eberbach erreichten. Dort übernachteten wir auf einem Zeltplatz, der direkt sich direkt am Neckarufer befindet.
4. Tag (Eberbach - Heidelberg)
Streckenführung:
Eberbach - Neckarsteinach - Neckargemünd - Heidelberg
Etappenlänge: ca. 36 Kilometer
Etappenlänge: (ca. 68 Kilometer für Rucksackvergesser)
Der letzte Tag war wiederum ein heißer Hochsommertag, allerdings sehr schwül und eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit.
Die Abreise vom Campingplatz in Eberbach verzögerte sich, da zunächst ein defekter Dämpfer am Fahrrad gewechselt werden musste.
Anschließend ging es auf einem Radweg entlang des Neckars Richtung Heidelberg. Der Weg führt durch dichten Wald und seine Beschaffenheit lässt großteils zu wünschen übrig. Die Landschaft mit den dichten Wäldern, die den Neckar einsäumen sowie die vielen Burgen an den Hängen des Ufers entschädigen jedoch für den schlechten Zustand des Radweges.
Weil kein Zeltplatz in passender Entfernung zu finden war und die Zimmerpreise für ein Doppelzimmer zu hoch waren (ab 69 Euro), beschlossen wir, mit der letzten möglichen Zugverbindung um 17.55 Uhr die Heimfahrt anzutreten. Die Zeit bis zur Abfahrt genossen wir in einem der zahlreichen Straßencafes in der Fußgängerzone Heidelbergs.





